Grüne Frauenpower für Lich
Lich. Der Stadtverband von Bündnis 90 / Die Grünen in Lich hat die Listen für die kommende Kommunalwahl am 15. März aufgestellt. Der Anteil der Frauen wurde deutlich ausgebaut.

Auf den ersten elf Plätzen der grünen Liste für die Stadtverordnetenversammlung kandidieren insgesamt sieben Frauen. Unter Wahlleitung von Kreisbeigeordneten Christian Zuckermann aus Hungen wurde Anfang November eine paritätisch besetzte Liste beschlossen, die von drei Frauen angeführt wird. „Die Kommunalpolitik muss deutlich diverser werden“, stellte Spitzenkandidatin Katharina Lorber (Stadtverordnete seit 2021) klar. Sie möchte das Leben in der Stadt für die nächste Generation zukunftsfähig mitgestalten. Auf Platz 2 folgt Nina Althoff, die sich für mehr Einheit im Kommunalparlament einsetzt und dafür miteinander im Gespräch bleiben will. Die aktuelle Fraktionsvorsitzende Katharina Winter kandidiert auf Platz 3 und macht sich für Kinder- und Jugendpolitik, ein Fuß- und Radwegekonzept, das Stadtklima sowie öffentliche Räume stark. „Die Themen werden nur bei den Grünen priorisiert“, erklärt Winter.
Dem Frauen-Trio folgt auf Platz 4 Jörg Heßler, der die Grünen seit 2022 im Stadtparlament vertritt. Heßler will die Demokratie gegen Angriffe verteidigen und dafür mit allen bisher vertretenden Fraktionen im Gespräch bleiben. Melanie Heßler aus Ober-Bessingen kandidiert auf Platz 5 und möchte gemeinsam mit den zuvor Platzierten in der Kommunalpolitik eine lebenswerte Heimat für die Licher Kinder sichern.
Insgesamt wählte die Mitgliederversammlung 15 Kandidaten für die anstehende Wahl des neuen Stadtparlamentes. Die Liste besteht aus einer guten Mischung von Alt und Jung sowie bekannten und neuen Akteuren in der Kommunalpolitik.
Aufgestellt wurde auf der Mitgliederversammlung zudem die Liste für die Licher Ortsbeiräte. Für die Kernstadt wird in 2026 erstmalig ein Ortsbeirat gewählt. Hierfür kandidieren auf den ersten vier Plätzen Berchtold Büxel, Giovanni Gentile, Liza Dobrick und Christine Österling.
Die Kandidat:innen und weitere Aktive im Stadtverband arbeiten nun an der Finalisierung des grünen Wahlprogramms, damit auch die neuen Akteure noch ihre Ideen einbringen können.